wenn mal was daneben geht - Blogbeitrag Conny Hörl

Vergangene Woche sah es punktemäßig bei mir ziemlich mau aus. Eine Magen-/Darmuntersuchung, eine Ausbildung im Zen Kloster, mein Geburtstag und nicht zuletzt die Geburt eines neuen Familienmitglieds haben mich ganz schön aus dem Konzept gebracht.

Aber so ist das Leben und genau diese Phasen wird es immer geben. Das kann ein Umzug, ein Jobwechsel, ein Urlaub oder alles mögliche sein. Wichtig ist, wie man weiter macht. Hinfallen, Krone richten, weitermachen? Oder lieber alles hinschmeissen?

In den ganzen Jahren, in denen ich meine Ernährungs- und Abnehmkunden betreut habe, bin ich auf unterschiedliche Typen gestoßen:

a. Der „Jetzt-ist-eh-schon-wurscht“ Typ

Dieser Typ nimmt jede Abweichung vom Weg als willkommenen Anlass um in die Vollen zu greifen. Hat man beim Frühstück schon daneben gegriffen, ist der Tag sowieso schon versaut. Ergo: da macht der Kuchen auch schon nichts mehr aus.

b. Der „Es-klappt-eh-nicht“ Typ

Dieser Typ probiert in der Regel zahlreiche Diäten und Kuren aus, um am Ende festzustellen, dass es wieder nicht geklappt hat mit der Wunschfigur. Schlechte Tage sind immer eine gute Gelegenheit die Diät in Frage zu stellen. Um ein eventuell aufkommendes schlechtes Gewissen zu beruhigen, wird bald die nächste Methode angegangen.

c. Der „Ich-schaff-das-einfach-nicht“ Typ

Kritischer Typ, den man immer wieder aufbauen muss. Jeder kleine Misserfolg wird als Niederlage gewertet und drückt auf das Selbstbewusstsein. Mit der Zeit kommt es zu einer Art Self-fullfilling-proficy und es wird immer schwieriger Maßnahmen umzusetzen.

d. Der „Morgen wird’s besser“ Typ

Der geborene Optimist, der sich nicht aus der Ruhe bringen lässt. Der vergangene Tag wird abgehakt und der Fokus liegt am neuen.

Wer ist am erfolgreichsten?

Welcher der Typen langfristig am erfolgreichsten ist, ist schwer zu erraten. Erfolg ist einmal mehr aufzustehen als hinzufallen. Wenn es um Figur, Fitness und Wohlbefinden geht, ist das nicht anders. Entscheidend ist eine gewissen Ausdauer auch dann am Ball zu bleiben, wenn der Wind mal heftiger bläst. Man kann immer mal aus dem Sattel stürzen, wichtig ist es wieder aufzusteigen, die Zügel in die Hand zu nehmen und sich nicht beirren zu lassen. Weder von anderen, noch von einem selbst. Eine gewisse Gelassenheit hilft dabei. Und das Vertrauen, dass man das schon packen wird.

Ich bin selbst eher so ein Mischtyp, wie wahrscheinlich die meisten von uns. Natürlich versuche ich so positiv wie möglich die Sache anzugehen, aber ab und zu bin definitiv auch bei a. Zuhause….

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