Ketchup ist immer so ein heikles Thema – viel Zucker, wenig bis keine regionalen Zutaten und viele Konservierungsstoffe. Das Ganze geht natürlich auch in gesund & regional. Deswegen gibt’s hier mein Rezept zum Ketchup selber machen. 🍅 Und ganz inspiriert von meiner >>Regional-Essen-Challenge<< gibt’s nur regionale Zutaten.

Kochdauer: 20 Minuten Gesamtzeit
5 Minuten Vorbereitung & 15 Minuten Kochzeit

Zutaten:

  • Tomaten (obviously 😋)
  • Honig
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Chilli
  • Zitronensaft (Alternativ z.B. Kräuteressig)
  • Salz

So wird’s gemacht:

Zwiebeln und Knoblauch andünsten, mit Honig das Ganze karamellisieren. Dann Tomaten und Salz dazugeben und ein Weile kochen lassen. Ein wenig Zitronensaft (oder alternativ z.B. Kräuteressig) untermischen und optional mit etwas Suppenwürze verfeinern. Weitere 15 Minuten einkochen lassen und anschließend pürieren, im Mixer zerkleinern oder passieren. Dann ab ins Einmachglas und schon habt ihr eine easy selbst gemachte Sauce. Ketchup selber machen und gesunder Lifestyle kann so einfach sein 😉

Hinweis für die Salzburger unter euch 🇦🇹

Richtig guten Kräuteressig gibt’s hier: http://www.hofladen-joglbauer.at/

🎥  Kamera und Schnitt: https://www.eliluc.com

 

Heute habe ich eine – zugegebenermaßen etwas aufwändigere, aber extrem leckere – Frühstücksvariante für Euch: geröstetes Avocadobrot mit pochiertem Ei! Bei mir Zuhause gibt’s das manchmal am Wochenende. Wenn zum Beispiel die Avocado weg muss…

Wie bei vielen einfachen Gerichten entscheidet die Qualität der Zutaten darüber, wie es letztlich schmeckt. Besonders wichtig finde ich das Brot. Ich verwende am liebsten dunkles Wurzelbrot. Aber auch auf die Kräuter kommt es an. Ob Kresse oder Portulak oder einfach Rucola ist egal, Hauptsache frisch und knackig.

Noch ein Wort zu Sauce Hollandaise. Sie muss natürlich nicht sein, aber mit ihr schmeckt’s halt nochmal viel besser. Natürlich ist sie die Kalorienbombe unter den Saucen. Wenn man sie aber selbst macht, dann stecken nur natürliche Zutaten drin: Eier, Butter, Zitrone, Salz, Pfeffer. Wer Bedenken hat, dass man bei diesem Gericht eine tückische Kohlenhydrat-Fett Kombi hat, der kann auch das Brot weglassen oder einfach Eiweißbrot verwenden.

Ach ja, die Sauce Hollandaise mache ich ausschließlich im Thermomix (weil er halt da ist…). Es gibt im Netz so viele Rezepte wie man leicht zu dieser leckeren Sauce kommt, daher habe ich die Zubereitung nicht im Detail beschrieben. Die Kurzform lautet: Butter schmelzen und zur Seite stellen. Eigelb mit etwas Zitronensaft und ein bisschen Wasser, Salz und Pfeffer im Wasserbad (genaugenommen bei 70 Grad) schaumig schlagen. Dann flüssige Butter nach und nach dazu geben. Daumen drücken, dass nichts gerinnt…

So, jetzt kommt aber das eigentliche Rezept:

Avocadobrot mit pochiertem Ei und Sprossen

Zutaten für eine große Portion:

  • 2 Scheiben Wurzelbrot
  • 2 (Bio-)Freiland-Eier
  • 1 reife Avocado
  • Zitrone
  • Sprossen
  • Wahlweise Kresse, Rucola, Portulak, Salat
  • Balsamico-Essig und Oliven-Öl
  • Sauce Hollandaise
  • Trüffelöl

 

Zubereitung:

Wurzelbrot im Ofen oder Toast leicht kross anrösten. Avocado zerdrücken, salzen und pfeffern und etwas Zitrone darüber geben. Toastscheiben mit dem Avacadomus bestreichen. Sauce Hollandaise zubereiten. Eier pochieren.

Auf einem Teller Salat anrichten, etwas Essig und Öl, Salz und Pfeffer darüber geben.

Pochierte Eier auf den Toastscheiben platzieren. 2-3 EL Sauce Hollandaise darüber geben, Sprossen oben drauf. Mit ein paar Tropfen Trüffelöl verweinern.

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 2 Personen:

  • 150 g Bulgur
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1/2 Aubergine (Melanzani)
  • 1/2 Zucchini
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 200 g Cocktailtomaten
  • etwas Olivenöl
  • etwas Petersilie oder Basilikum
  • 4 EL Sauerrahm
  • 4 EL Ricotta
  • optional schwarze Oliven

Zubereitung:

Bulgur nach Anleitung kochen. Knoblauchzehen hacken, Frühlingszwiebel in Ringe schneiden, Aubergine und Zucchini würfeln, Cocktailtomaten halbieren, Basilikum oder Petersilie grob hacken.

Knoblauchzehen zusammen mit dem Olivenöl und dem Tomatenmark sanft anbraten. Zucchini- und Auberginenwürfel dazugeben und immer wieder gut umrühren. Bulgur zufügen und ebenfalls leicht anbraten lassen. Der Bulgur sollte eine schöne rötliche Farbe annehmen. Frühlingszwiebeln und Cocktailtomaten und auf Wunsch Oliven zufügen und bei reduzierter Hitze gut durchziehen lassen. Salzen und Pfeffern und Kräuter unterheben.

Ricotta und Sauerrahm vermischen. Nach dem Anrichten einen großen Klecks auf dem Bulgursalat verteilen und mit Kräutern garnieren.

Gewürztipp:

Verfeinern lässt sich der Bulgursalat mit der Gewürzmischung „PURE Toskana“ (mit getrockneten Tomaten und mediterranen Kräutern). Einfach während des Garprozess unterrühren!